S04E12 LIVE @ MSD – GAST: Judith Angerbauer (Die Neue Zeit)

Die 6-teilige ZDF-/arte-Serie „Die Neue Zeit“ (Zero One Film, Regie: Lars Kraume) mit Anna Maria Mühe als Dörte Helm und August Diehl als Walter Gropius, erzählt von den Gründerjahren des staatlichen Bauhaus in Weimar zwischen 1919 und 1925, den turbulenten und umkämpften politischen und gesellschaftlichen Emanzipationsbewegungen sowie die Ursprünge der Avantgarde in der freien und angewandten Kunst und Architektur. Im SERIENREIF LIVE-Gespräch an der Master School Drehbuch erzählt Ko-Autorin Judith Angerbauer (Der freie Wille) von der Entstehungsgeschichte und Entwicklung der Serienidee, den Herausforderungen bei der Adaption der biographischen Vorbilder und natürlich auch über ihren ganz persönlichen Werdegang in der Film- und Fernsehbranche.

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S04E11 LIVE @ MSD –  GÄSTE: Ramona Bergmann & Matthias Zirzow (Der Krieg und ich)

Eine Serie, die aus Kindersicht für Kinder vom 2. Weltkrieg erzählt – kann das funktionieren und wenn ja: wie? Creative Producerin Ramona Bergmann (LOOKSfilm) und Regisseur Matthias Zirzow sprechen bei SERIENREIF LIVE an der Master School Drehbuch über die 8-teilige ARD/SWR-Serie „Der Krieg und ich“, die sie in Ko-Produktion mit zahlreichen europäischen Partnern entwickelt haben und erklären, warum es durchaus sinnvoll ist, Kindern ab acht Jahren mit historischen Themen wie Nationalsozialismus, Holocaust und Krieg zu konfrontieren.

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S04E10 SPEZIAL: Die besten deutschen Serien der ersten Jahreshälfte 2019

Langsam kann man tatsächlich die Übersicht verlieren! Die Serienwelle hat Deutschland endgültig erfasst. Ob bei den Öffentlich-Rechtlichen, bei den Privaten, bei den Pay-TV-Sendern oder Streaming-Diensten: mittlerweile sind überall eigene ambitionierte Serienprojekte zu sehen, doch wer kann sie wirklich alle verfolgen? Bevor es Ende des Jahres wieder eine kaum zu bewältigende Lawine an Jahresproduktionen zu besprechen gibt, habe ich mich spontan für ein „Halbjahreszeugnis“ entschieden.

Normalerweise spreche ich hier ja ausführlich mit Kreativen und Verantwortlichen aus der deutschen Serienlandschaft über ihre Arbeit, doch für diese spezielle Folge habe ich JournalistInnen, AutorInnen und SerienexpertInnen kurz und knapp nach ihren Highlights und Enttäuschungen in dieser ersten Hälfte des deutschen Serienjahres 2019 gefragt. Mit dabei sind Vanessa Schneider (PULS/BR, Skip Intro), Jana Fischer (heute-show, WDR), Hanna Huge (serienjunkies.de), Thomas Rogel (heute-show, Deutsch-Les-Landes), Lina Kokaly (COSMO), Marcus Kirzynowksi (Fortsetzung.tv) und Ulrike Klode (DWDL, Seriensprechstunde).

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S04E09 LIVE @ MSD GAST: Richard Kropf (Das Wichtigste Im Leben, 4 Blocks, Labaule & Erben)

In der zweiten Ausgabe von SERIENREIF LIVE an der Master School Drehbuch ist Autor und Creative Producer Richard Kropf zu Gast, der über die Entwicklung seiner Familienserie „Das Wichtigste Im Leben“ spricht, die ab dem 5. Juni auf VOX zu sehen und bereits vorab auf TVNow abrufbar ist. Kropf ist Mitglied des Drehbuch-Trios „HaRiBo“ (er ist – logischerweise – das „Ri“) und hat zusammen mit Hanno Hackfort und Bob Konrad Serien wie „You Are Wanted“ (Amazon Video) und „4 Blocks“ (TNT Serie) geschrieben (mehr dazu in SERIENREIF-Folge S01E01) sowie die Mediensatire „Labaule & Erben“ (SWR) entwickelt, die auf einer Idee von Harald Schmidt basiert. Ohne seine beiden Kollegen hat er nun die 10-teilige Serie mit Jürgen Vogel und Bettina Lamprecht kreativ zu verantworten und spricht im SERIENREIF LIVE-Gespräch über seine Ansprüche an eine moderne Familienserie sowie die Hintergründe seiner Arbeit.

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S04E08 GÄSTE: Volker Heise & Britt Beyer (24h Europe / 24h Berlin / 24h Jerusalem / 24h Bayern)

Vor zehn Jahren haben Volker Heise und die Produktionsfirma Zero One Film mit „24h Berlin“ die Sendepläne des rbb und von Arte gesprengt, als sie die 24-stündige Echtzeit-Doku von Samstag- bis Sonntagmorgen im Binge-Modus linear ausstrahlen konnten und mit dem Format gezeigt haben, dass serielles Erzählen auch im Dokumentarfilm funktioniert. Damit waren sie natürlich nicht die Ersten, aber sie haben vor Augen geführt, was auch im deutschen TV möglich ist wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Es folgen „24 Jerusalem“ und „24h Bayern“, nun wird das Konzept für „24h Europe – The Next Generation“ noch einmal erweitert. Die am 4. Mai 2019 auf den beteiligten Sendern (Links s. Shownotes) ausgestrahlte Serie begleitet 60 junge Menschen aus

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S04E07 LIVE @ MSD – GAST: CONSTANTIN LIEB (EDEN)

Premiere: Endlich, das Serienreif Live-Debüt an der Master School Drehbuch! Als erster Gast in der Reihe erzählt Constantin Lieb, Headautor der 6-teiligen Miniserie „Eden“ von der außergewöhnlichen Entwicklungsgeschichte der deutsch-französischen Koproduktion für Arte und die ARD über die Flüchtlingssituation in Europa und wie es dazu kam, dass er als junger Autor bereits früh mit Regiegrößen wie Detlev Buck und Dominik Graf zusammengearbeitet hat. Das anregende Gespräch ist zudem auch ein Plädoyer für eine „ganzheitliche Kunstbetrachtung“ und ein Hoch auf die Quereinsteiger in der Film- und Medienbranche.

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S04E06 GAST: KIRSTEN LOOSE (LAMPENFIEBER, LINDENSTRASSE)

Die Welt der Webserien geht natürlich über die bislang in diesem Podcast besprochenen funk-Serien weit hinaus. Kirsten Loose hat als Autorin für „Lampenfieber“ die Festivalwelt und Community der „digital short form series“ kennengelernt und mit dem Team einige Preise gewonnen. Auf der anderen Seite ist sie seit vielen Jahren Creative Producerin, Dramaturgin und Autorin der „Lindenstraße“, einer der gesellschaftlich wichtigsten Serien der deutschen TV-Geschichte, die von der ARD 2020 nach mehr als 34 Jahren eingestellt wird. Um beide Formate geht es in dieser Folge – und weil die Hauptfigur in „Lampenfieber“ halt homosexuell ist, sprechen wir auch darüber, ob Webserien den Macher*innen mehr Möglichkeiten eröffnen, von LGBT-Menschen und ihren Geschichten zu erzählen als es bisher im Fernsehen der Fall war.

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S04E05 GAST: TYRON RICKETTS (PANTHERTAINMENT, DOGS OF BERLIN, SOKO LEIPZIG)

Foto oben: Lara-Sophie Milagro und Tyron Ricketts (rechts) in Dogs Of Berlin, Netflix , 2018

Die internationale Serienlandschaft hat sich innerhalb des letzten Jahrzehnts rasant verändert und eines der markantesten Merkmale, von denen diese neue Ära des Geschichtenerzählens geprägt wird, ist ihre Diversität. Seit einiger Zeit sehen wir Geschichten von Menschen auf dem Bildschirm, die es in unserer Gesellschaft überall gibt, deren Perspektiven bislang aber noch nie in dieser Weise repräsentiert wurden: People Of Color.

Serien wie „How To Get Away With Murder“, „Orange Is The New Black“, „Atlanta“, „Master Of None“, „The Night Of“, „Dear White People“ oder „Black-ish“ zeigen Figuren und Ensembles, die sich von den Normen für Identifikationsfiguren in der Mainstreamwelt der Medien unterscheiden. Und das ist ein entscheidender Baustein für den weltweiten Erfolg dieser neuen Produktionen, die mittlerweile auch einen Serienboom in Deutschland ausgelöst haben.

Doch wie sieht es hierzulande eigentlich mit der Diversität aus? Wessen Geschichten erzählen die Serien aus Deutschland? Wer steht im Mittelpunkt, wer sind die Hauptfiguren und welches Gesellschaftsbild vermitteln sie?

Tyron Ricketts war Rapper und TV-Moderator und arbeitet seit 25 Jahren als Schauspieler in Fernseh- und Kinoproduktionen. 2018 hat er nun selbst die Produktionsfirma Panthertainment gegründet, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Diversität als Normalität im deutschen Fernsehen, Streaming- und Filmmarkt zu etablieren und People of Color unabhängig von ihrer Hautfarbe, zum Teil der Geschichten zu machen, die dort erzählt werden. Weg vom Objekt, hin zum Subjekt einer Story.

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S04E04 GAST: LUTZ HEINEKING, JR. (ANDERE ELTERN, DAS INSTITUT, WORLD OF WOLFRAM, ENDLICH DEUTSCH!)


Mit der Impro-Mockumentary-Serie „Andere Eltern“ hat Filmemacher Lutz Heineking, jr. die zweite Eigenproduktion von TNT Comedy miterfunden und inszeniert. Es geht um Helikoptereltern im Kölner Stadtteil Nippes, die zusammen eine Kita gründen wollen und wird damit auch zum Generationenportrait und einer Gesellschaftssatire. Um dieser Idee möglichst nah zu kommen, haben Heineking und sein AutorInnen-Team zwar Rahmenhandlung, Figurenentwicklungen und Storybögen vorgegeben, ansonsten hat er sein großes Darsteller-Ensemble am Set aber hauptsächlich improvisieren lassen.

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S04E03 GAST: Dominique Moro (UFA Serienschule, GZSZ)

Im Zuge der Neuen Deutschen Serienwelle sind AutorInnen hierzulande gefragt wie nie zuvor. Das bekommen auch die Produktionen zu spüren, an die man bei dem Thema nicht zuerst denkt, nämlich die täglichen Serien wie „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“. Weil deren AutorInnen mit Erfahrungen beim Geschichtenerzählen aber plötzlich in der Branche hoch im Kurs stehen und abgeworben werden, ist man dort dringend auf der Suche nach neuen Talenten. Die UFA Serienschule soll ein Weg sein, um Neu- und Quereinsteigern die Möglichkeit zu geben, sich in vier Monaten mit dem Job von Storylinern vertraut zu machen und anschließend direkt in die tägliche Serienproduktion einzusteigen. Dominique Moro ist die Chefautorin von „GZSZ“ und zusammen mit Petra Kolle die Leiterin der neuen Serienschule der UFA. Sie erzählt von der Idee, die dahintersteckt und welche Möglichkeiten für die Absolventen dieses SerienschreiberInnen-Schnellkurses ergeben können.

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